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schoko-mandel-tarte

Das ist ein wunderschöner Winterkuchen, denn aus Baiser und Puderzucker läßt sich obendrauf eine richtige Schneelandschaft zaubern – ein hübscher Kontrast zur dunklen Füllung . Nebenbei schmeckt die Tarte auch noch hervorragend. Sie stammt aus der Landlust November/Dezember (erstmals gekauft wegen der Beilage “Geschenke aus der Küche”), die mich aber ansonsten nicht so richtig vom Hocker gerissen hat. Mir scheint die Redaktion denkt auf dem Land isses immer braun und neblig. Egal, die Tarte kann ich jedenfalls nur empfehlen, ich hab allerdings Mandeln statt der im Original vorgesehenen Walnüsse verwendet. Die Teigschicht könnte eventuell etwas dünner sein, aber das ist Geschmackssache.

Zutaten:

Teig:

  • 200g Mehl
  • 100g Butter
  • 60 g Zucker
  • 2 kleine Eigelb
  • 1 Prise Salz

Füllung:

  • 100g gute Zartbitterschokolade
  • 100g Butter
  • 2 Eier
  • 100g Zucker
  • 50 g fein gehackte Mandeln
  • 1 EL Mehl

Nuß-Baiser:

  • 1 Eiweiß
  • 50 g Puderzucker
  • 50 g grob gehackte Mandeln
  • Puderzucker zum Bestreuen

Mehl, Butter und Zucker verkneten. Eigelb und Salz zugeben. Den Teig zu einer Kugel formen und abgedeckt für etwa 30 Minuten im Kühlschrank lagern.

Backofen auf 190°C vorheizen.

Schokolade im Wasserbad schmelzen. Die Butter in Stücke schneiden und dazugeben, auflösen und gut verrühren.

Eier trennen. Das Eigelb mit dem Zucker aufschlagen und unter die Schokoladen-Butter-Masse geben. Mandeln und Mehl einstreuen. Eiweiße steif schlagen und unterheben.

Teig in eine gefettete Tarte- oder Springform (26cm) geben. Zwei Drittel es Teiges für den Boden dünn ausrollen, Form damit belegen. Im vorgeheizten Backofen etwa 5-7 Minuten vorbacken, Kuchen aus dem Ofen nehmen.

Aus dem restlichen Teig einen Rand formen (NB: habe dafür etwas weniger verwendet) und hochziehen. Füllung auf dem Boden verteilen und etwa 20 Minuten bei 190°C weiterbacken. (Hier habe ich die Hitze auf 175°C reduziert) Kuchen aus dem Backofen nehmen.

Eiweiß steif schlagen, Zucker einstreuen und die Mandeln unterheben. Masse auf dem Kuchen verstreichen, mit Puderzucker überstreuen und bei 120°C etwa 20 Minuten weiterbacken.

Wie man sieht: in diesem Haushalt fehlt eine Tortenplatte.

orangen-mandelkuchen


Vor Jahren hatte ich mal einen Kuchen gebacken, der quasi nur aus Mandeln, Ei und Rum bestand  und unglaublich saftig war. Leider ist mir der Zettel mit dem Rezept verlorgengegangen. Zum Glück wurde ich aber in diesem Chefkoch-Forum fündig  – und ich bin mir mittlerweile ziemlich sicher daß “Omimis Nußkuchen”  dem verschollenen Rezept ziemlich nahe kommt. Die Nüsse habe ich durch Mandeln ersetzt sowie, da es eine jugendfreie Variante werden sollte, den Rum durch Orangensaft. Leider gibt’s nur ein dunkles Beweisfoto, aber ich kann versichern dass er köstlich, saftig, orangig etc. war, und das auch noch nach drei Tagen.

Zutaten:

  • 5 Eier (L)
  • 230 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 80 ml Orangensaft (orig. Rum)
  • 400 g gemahlene Mandeln
  • 2 gehäufte EL Semmelbrösel
  • 2 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Kastenform gut einfetten (oder besser noch mit Backpapier auslegen). Ofen auf 175° vorheizen.

4 der 5 Eier trennen, die Eigelb und das fünfte Ei mit Zucker und Vanillezucker cremig rühren. Orangensaft zufügen und unterrühren. Mandeln, Semmelbrösel und Backpulver mischen und unterrühren.

Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und zunächst ein Drittel, dann den Rest unter die Masse heben.

Teig in die Form füllen und ca. 50 Minuten backen (Stäbchenprobe). Ich musste die letzte Viertelstunde die Temperatur reduzieren da der Kuchen etwas dunkel wurde. Nach dem Backen fünf Minuten in der Form auskühlen lassen, dann stürzen. Ich habe noch eine leichte Glasur aus Puderzucker und Orangensaft daraufgegeben.

PS: Das Tolle an dieser Art Gebäck ist ja auch, daß sie gerne als Kuchen ohne Mehl und Butter angepriesen werden. Also praktisch kalorienfrei seien, haha.

birnen-schokoladenkuchen mit mandelkruste

Das war der Tag an dem ich durch unbedachte Anwendung von roher Gewalt meiner Springform verlustig ging (genauer: Der Schliessmechanismus wurde irreparabel verbogen). Wir waren zum Brunch eingeladen, es war Sonntag, demzufolge weit und breit kein Ersatz aufzutreiben, und ich hatte einen Kuchen als Buffetbeitrag versprochen. Also wurde der saftige Apfelkuchen mit Nusskruste von Springformgröße auf Deckel-meines-Glastopfes-Größe heruntergerechnet, das sind 22cm. Ausserdem wurden die Äpfel durch Birnen ersetzt, die Nüsse durch Mandeln und Schokolade kam auch dazu. Das Bild gibt leider nicht annähernd wieder wie lecker der Kuchen war.

Zutaten:

  • 110 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 100 g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 180 g Mehl
  • 3/4 TL Backpulver
  • 50 g gehackte Zartbitterschokolade
  • 1 riesige Abate Fetel Birne (knapp 500g)

Mandelkruste:

  • 50 g kalte Butter
  • 80 g gehackte oder gehobelte Mandeln
  • 3 EL Zucker

Ofen auf 175° vorheizen und Form einfetten. Birne schälen, entkernen und würfeln.

Butter, Salz, Zucker schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Backpulver und Mehl vermischen, auf die Masse sieben und unterrühren.

Schokolade und die Hälfte der gewürfelten Birnen unterheben und Teig in die Form füllen. Die übrigen Birnenstücke obenauf verteilen.

Butter, Zucker und Mandeln mit der Teigkarte zu einer krümeligen Masse hacken, diese gleichmässig auf dem Kuchen verteilen.

40-50 Minuten backen, dabei öfter kontrollieren und ggf. die letzte Viertelstunde mit Alufolie abdecken da sonst die Kruste zu braun wird.

zwetschgenkuchen

Der Kuchen war nicht übel, allerdings war die Füllung ein bisschen zuviel für dermaßen saftige Früchte. Ich mußte die Backzeit auf 40 Minuten verlängern, wodurch der Boden für meinen Geschmack etwas zu fest wurde. Überlebt hat das Blech trotzdem keine 24 Stunden.

Zutaten:

  • 350 g Mehl
  • 15 g Hefe
  • 125 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 50 g Butter
  • Salz
  • 1 Ei

Belag:

  • Vanillepudding (ganzes Päckchen mit 400 ml Milch und 50 g Zucker gekocht)
  • 1 Ei
  • 150 g Magerquark
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1.5 kg Zwetschgen

Mehl in eine große Schüssel sieben, Vertiefung in die Mitte machen. Auf dem Rand Zucker und Butter in kleinen Stücken verteilen. In derVertiefung lauwarme Milch und Hefe vermischen, 10 Minuten ruhen lassen.

Salz und Ei zufügen, Teig gut verkneten und eine dreiviertel Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit Pudding kochen (weniger Milch und mehr Zucker!) und Zwetschgen entsteinen.

Abgekühlten Pudding mit Quark und Ei verrühren.

Hefeteig ausrollen, mit Puddingfülle bestreichen, mit Semmelbröseln bestreuen und mit Zwetschgen belegen. 30 (bis 40) Minuten bei 190° backen.

Es folgt das Making Of:

heidelbeer-nektarinen-frischkäse-kuchen

Ich denke die Website hier kann mir Fug und Recht als Chili und Ciabatta Fanblog bezeichnet werden. Ich hab noch nicht nachgezählt wie viele Gerichte ich von der Seite nachgekocht oder -gebacken habe, es sind auf jeden Fall nicht wenige. Wann immer ich nicht so recht weiss was es zu Essen geben soll, Frau Holzapfel hat sicher eine Idee… Und vor der Regelmäßigkeit mit der da gekocht, fotografiert und gebloggt wird kann ich echt nur den Hut ziehen.

Der Heidelbeer-Nektarinen-Frischkäse-Kuchen geht auch auf ein Rezept bei Chili und Ciabatta zurück. Lustige Geschichte am Rande: Als der Kuchen verzehrt wurde waren auch Gäste aus Thailand anwesend, die mit europäischem Essen eher wenig anfangen können. Die fanden den ihn aber so gut, dass ausdrücklich nach dem Rezept verlangt wurde – angeblich wollen sie den Kuchen jetzt in ihrem Coffeeshop in Chiang Khong verkaufen…

Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 115 g Butter
  • 150 g Brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 160 ml Buttermilch

Belag

  • 250 g Frischkäse
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 Ei
  • 300 g Heidelbeeren (hier: 150 g Heidelbeeren, 1 Nektarine)
  • Mandelblättchen

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Springform (hier 24 cm) mit Backpapier auslegen.

Mehl, Backpulver, Salz und Muskat in eine Schüssel sieben.

In einer Rührschüssel die Butter cremig rühren. Zucker einrieseln lassen und schlagen, bis die Masse hell ist.

Nacheinander die Eier zufügen, dabei nach jeder Zugabe jeweils etwa 2 Minuten rühren. Nun abwechselnd eine Hälfte Mehlmischung und eine Hälfte Buttermilch zugeben, nur kurz rühren, mit dem Rest wiederholen. Den Teig in die vorbereitete Form füllen.

In einer weiteren Schüssel Frischkäse, Zucker, Speisestärke, Ei,  mit dem Schneebesen verrühren. Die Quarkfüllung auf den Rührteig löffeln,  Rand von etwa 2 cm lassen. Heidelbeeren und Nektarinenspalten  auf der Fülle verteilen. Die Mandelblättchen am Rand der Form auf dem Rührteig verteilen.

Den Kuchen etwa 50 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Vor dem Backen sah der Kuchen auch prima aus 🙂

welcome baby girl cake

our neighbour’s second daughter arrived two nights ago. to welcome her, i made a lemon cake (adapted from chili und ciabatta).

ingredients:

dough:

  • 240 g flour
  • 1 tsp cream of tartar
  • 1/4 tsp salt
  • 170 g butter, at room temperature
  • zest of one lemon
  • 115 g cream cheese
  • 215 g sugar
  • 3 eggs, yolk and white separated
  • 3 Tbsp lemon juice
  • one pinch of salt

icing:

  • 70 g icing sugar
  • lemon juice
  • red food color, white icing pen

sift flour, cream of tartar and salt into a bowl.

cut butter in small pieces, beat until creamy. add lemon zest and cream cheese, continue beating. add sugar by the tablespoon, continue beating. add the egg yolks, one at a time, beating well after each addition.

add half of the flour mix into the cream, stir a few times. then add lemon juice, stir. add remaining flour, stir again (do not overwork the dough).

beat egg whites with a pinch of salt until stiff. first fold 1/3 of the egg white carefully into the dough, then the remaining 2/3.

bake at 160°C. the original recipe was used for a rectangular form and needed 70 minutes baking time. i made two cakes of 18 and 12 cm diameter, which needed 40 resp. 50 minutes.

in case you’re wondering: the wrapping is made of sandwich paper, two paper plates and a bit of silver ribbon.

chocolate cake with fresh strawberries

i found the idea for this chocolate cake at chili and ciabatta. it is very rich but goes perfect with fresh strawberries and whipped cream. i made 3/5 of the original recipe (without the raspberries), which was enough for a baking pan of 22cm diameter. the chocolate i used was 63% cocoa – so the cake was very chocolatey. but since it can never be chocolatey enough i also glazed it with a little bit ganache made from cream, chocolate and butter before topping it with strawberries.

raspberry cheesecakes – once again

these cheesecakes are a favourite ever since i first made them. very easy (and quick!) – whenever i don’t know what to bring to a party i just bring them along. the recipe is adapted from the raspberry swirl cheesecakes at taste.com.au. (but i finally stopped calling them swirl cheesecakes since i never do the swirl part.)

ingredients:

  • 10 finely ground oreo biscuits (including filling. any other biscuit  will do as well, but it really tastes best with oreos)
  • 20g butter, melted
  • 50 g frozen raspberries, thawed
  • 1 tsp icing sugar
  • 375 g cream cheese
  • 145 g sugar
  • 3 eggs
  • optional: lime zest, lime juice

preheat oven to 160°C. line a muffin pan with paper cases. mix ground oreos and butter, divide mixture among paper cases and press down well. bake for 5 minutes, then remove and cool.

mash the raspberries and strain through a sieve. discard seeds and stir in the icing sugar.

beat cream cheese until light and fluffy, then add sugar slowly, beating until combined. add eggs, one at a time, beating well after each addition. (optionally add lime zest and lime juice – in this case adjust sugar to taste). pour cheese mixture over the biscuit bases, then place drops of the fruit puree on top of the cakes.

bake for 10-15 minutes until set. open oven door and allow cakes to cool completely in switched-off oven.

ps: i’m submitting these cheesecakes to the next round of cucina rapida.

pps: for the blueberry version, just use frozen blueberries instead of raspberry puree.

banana muffins (without eggs)

on our son’s birthday i wanted to make something to take to the kindergarden, and the constraint was to use no eggs – i don’t know if one of the kids is allergic, or if they fear salmonella infections… but banana muffins are a safe bet:

ingredients:

  • 2 ripe bananas
  • 200g flour
  • 50g sliced almonds
  • a pinch of salt
  • 1/2 tsp baking soda
  • 2 tsp baking powder
  • 80 g sugar (brown)
  • 200ml yoghurt
  • 100ml sun flower oil

in one bowl, mix dry ingredients (except for the sugar). in another bowl, mash bananas, then mix in sugar, oil and yoghurt. stir flour mixture in banana mixture, then stir until the dry ingredients are moistened. spoon the batter into prepared muffin cups and bake at 175° for about 20 minutes.

i also sent along  these cookies. i did not particularly like them, since i found them quite dry – which was the reason i decided to bake the muffins in the first place. but i was told that the kids really loved them. on the other hand,  i guess they would  eat just about anything as long as it is topped with m+m’s.

while making the cookies i noticed that i may have a light control-freak tendency: i ordered the m+m’s  by color to make sure that the colors are evenly distributed on the cookies. and did you know that there are far more in green and brown than in  any other color?

kakaós csigák – hungarian yeast pastry with cocoa

i jumped on the bandwagon and made Anikó’s kakaós csigák – hungarian chocolate rolls which were subject of numerous baking sessions (and almost as many enthusiastic praises) in german foodblogs. yeast pastry with chocolate is not common in germany – unfortunately, i have to say after trying these. i think the key to their deliciousness is to douse them with a lot of hot milk and butter during baking time, which makes them super soft and fluffy. i changed the recipe only a tiny little bit by using fresh yeast instead of dry yeast.

Ingredients:

dough

  • 20g fresh yeast
  • 500g flour
  • 50g soft butter
  • 300 ml lukewarm milk
  • 1 egg yolk
  • 4 tsp sugar plus a pinch
  • 1 pinch of salt

filling

  • 4 tsp cocoa powder
  • 8 tsp powdered sugar

to douse

  • 150 ml milk
  • 50g butter

first pour flour, salt and sugar in a large bowl, make a well in the middle and cut butter around it. crumble yeast into the well, add a pinch of sugar and enough milk to cover the yeast. stir a few times, then cover it with a dish towel and let the sponge rise for about 15 minutes.

add remaining milk and the egg yolk, then knead the dough for a few minutes until it comes together (it is a bit sticky, you may want to use a bit less milk first, then add by the tablespoon).  cover the dough again and let it rise until the volume is doubled – this took about an hour. in the meantime mix icing sugar and cocoa for the filling. preheat oven to 175°C.

knead again a few times, then roll it out to a large rectangle.

cover with the filling and roll it up, starting from the long edge.

then cut in slices, approximately 3cm wide.

transfer the slices into a baking pan and bake at 175°C for 15 minutes. meanwhile heat the extra 150ml milk and melt the butter in it. pour the mixture over the rolls and bake for another 15 minutes.

my baking pan was a bit large, ideally they should cuddle up closely together after baking. anyway, they were divine.

ps: the hungarians are really serious about their kakaós csigák – there is an entire web site devoted to testing them: We Love Kakaóscsiga