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orangenpudding mit schokoladensauce

Dieses Wochenende gab’s gleich noch eine Premiere – im Wasserbad gegarter Pudding. Wir hatten Freunde zu Gast, und als Nachtisch wurde zu Parmigiana di Melanzane statt Schokoladenpudding mit Orangensauce diesmal Orangenpudding mit Schokoladensauce gereicht. Da mich die meisten einfachen Puddingrezepte, die mehr oder weniger darauf hinausliefen Vanillepudding mit O-Saft statt Milch anzurühren, nicht so ganz überzeugten, war es Zeit mal die Flan-artige Variante auszuprobieren. Im Ergebnis sehr lecker, schön fruchtig, wenn auch vermutlich einen Tick zu lange gegart. Aber ich bin bei allem was Eier enthält immer etwas paranoid (daher hab ich auch noch nie richtiges Tiramisu gemacht oder gegessen). Das Rezept ist inspiriert von Wildeisens Orangenpudding sowie einigen Chefkochrezepten. Die Menge reicht für 8 kleine Souffléförmchen.

Zutaten:

  • 85 g Zucker
  • 200 ml frischgepresster Orangensaft
  • 1.5 EL Speisestärke
  • 3 Eier
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 100 ml Schlagsahne

Schokoladensauce:

  • 60 ml Schlagsahne
  • 60 g dunkle Schokolade

Förmchen leicht ausbuttern und kühl stellen. Ofen auf 150° vorheizen, große Auflaufform knapp zur Hälfte mit kochendem Wasser füllen und auf der untersten Schiene in den Ofen stellen.

Eier vorsichtig einzeln mit dem Zucker verrühren. Speisestärke mit einigen EL Orangensaft anrühren. Zur Zuckermischung geben, dann langsam restlichen Orangensaft unterrühren.

Sahne mit Vanillezucker aufkochen und in die Orangensaftmischung geben, dabei gut rühren (aber aufpassen daß kein Schaum entsteht).

Masse auf die Förmchen verteilen, diese mit Alufolie abdecken und ins Wasserbad geben, 45 Minuten garen.

Die fertigen Flans auskühlen lassen und in den Kühlschrank stellen. Ich habe sie in der Form mit heisser Schokoladensauce serviert. Die geht so: Sahne langsam erhitzen, Schokolade drin schmelzen und gut umrühren.

Off Topic: Stillleben oder “Die Auberginen harren ihres Schicksals”.

birnen-schokoladenkuchen mit mandelkruste

Das war der Tag an dem ich durch unbedachte Anwendung von roher Gewalt meiner Springform verlustig ging (genauer: Der Schliessmechanismus wurde irreparabel verbogen). Wir waren zum Brunch eingeladen, es war Sonntag, demzufolge weit und breit kein Ersatz aufzutreiben, und ich hatte einen Kuchen als Buffetbeitrag versprochen. Also wurde der saftige Apfelkuchen mit Nusskruste von Springformgröße auf Deckel-meines-Glastopfes-Größe heruntergerechnet, das sind 22cm. Ausserdem wurden die Äpfel durch Birnen ersetzt, die Nüsse durch Mandeln und Schokolade kam auch dazu. Das Bild gibt leider nicht annähernd wieder wie lecker der Kuchen war.

Zutaten:

  • 110 g Butter
  • 1 Prise Salz
  • 100 g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 180 g Mehl
  • 3/4 TL Backpulver
  • 50 g gehackte Zartbitterschokolade
  • 1 riesige Abate Fetel Birne (knapp 500g)

Mandelkruste:

  • 50 g kalte Butter
  • 80 g gehackte oder gehobelte Mandeln
  • 3 EL Zucker

Ofen auf 175° vorheizen und Form einfetten. Birne schälen, entkernen und würfeln.

Butter, Salz, Zucker schaumig rühren. Die Eier einzeln unterrühren. Backpulver und Mehl vermischen, auf die Masse sieben und unterrühren.

Schokolade und die Hälfte der gewürfelten Birnen unterheben und Teig in die Form füllen. Die übrigen Birnenstücke obenauf verteilen.

Butter, Zucker und Mandeln mit der Teigkarte zu einer krümeligen Masse hacken, diese gleichmässig auf dem Kuchen verteilen.

40-50 Minuten backen, dabei öfter kontrollieren und ggf. die letzte Viertelstunde mit Alufolie abdecken da sonst die Kruste zu braun wird.

zwetschgenkuchen

Der Kuchen war nicht übel, allerdings war die Füllung ein bisschen zuviel für dermaßen saftige Früchte. Ich mußte die Backzeit auf 40 Minuten verlängern, wodurch der Boden für meinen Geschmack etwas zu fest wurde. Überlebt hat das Blech trotzdem keine 24 Stunden.

Zutaten:

  • 350 g Mehl
  • 15 g Hefe
  • 125 ml Milch
  • 50 g Zucker
  • 50 g Butter
  • Salz
  • 1 Ei

Belag:

  • Vanillepudding (ganzes Päckchen mit 400 ml Milch und 50 g Zucker gekocht)
  • 1 Ei
  • 150 g Magerquark
  • 2 EL Semmelbrösel
  • 1.5 kg Zwetschgen

Mehl in eine große Schüssel sieben, Vertiefung in die Mitte machen. Auf dem Rand Zucker und Butter in kleinen Stücken verteilen. In derVertiefung lauwarme Milch und Hefe vermischen, 10 Minuten ruhen lassen.

Salz und Ei zufügen, Teig gut verkneten und eine dreiviertel Stunde gehen lassen.

In der Zwischenzeit Pudding kochen (weniger Milch und mehr Zucker!) und Zwetschgen entsteinen.

Abgekühlten Pudding mit Quark und Ei verrühren.

Hefeteig ausrollen, mit Puddingfülle bestreichen, mit Semmelbröseln bestreuen und mit Zwetschgen belegen. 30 (bis 40) Minuten bei 190° backen.

Es folgt das Making Of:

heidelbeer-nektarinen-frischkäse-kuchen

Ich denke die Website hier kann mir Fug und Recht als Chili und Ciabatta Fanblog bezeichnet werden. Ich hab noch nicht nachgezählt wie viele Gerichte ich von der Seite nachgekocht oder -gebacken habe, es sind auf jeden Fall nicht wenige. Wann immer ich nicht so recht weiss was es zu Essen geben soll, Frau Holzapfel hat sicher eine Idee… Und vor der Regelmäßigkeit mit der da gekocht, fotografiert und gebloggt wird kann ich echt nur den Hut ziehen.

Der Heidelbeer-Nektarinen-Frischkäse-Kuchen geht auch auf ein Rezept bei Chili und Ciabatta zurück. Lustige Geschichte am Rande: Als der Kuchen verzehrt wurde waren auch Gäste aus Thailand anwesend, die mit europäischem Essen eher wenig anfangen können. Die fanden den ihn aber so gut, dass ausdrücklich nach dem Rezept verlangt wurde – angeblich wollen sie den Kuchen jetzt in ihrem Coffeeshop in Chiang Khong verkaufen…

Zutaten:

  • 200 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 1/4 TL Salz
  • 1 Prise Muskatnuss
  • 115 g Butter
  • 150 g Brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 160 ml Buttermilch

Belag

  • 250 g Frischkäse
  • 100 g Zucker
  • 1 TL Speisestärke
  • 1 Ei
  • 300 g Heidelbeeren (hier: 150 g Heidelbeeren, 1 Nektarine)
  • Mandelblättchen

Den Backofen auf 175°C vorheizen. Springform (hier 24 cm) mit Backpapier auslegen.

Mehl, Backpulver, Salz und Muskat in eine Schüssel sieben.

In einer Rührschüssel die Butter cremig rühren. Zucker einrieseln lassen und schlagen, bis die Masse hell ist.

Nacheinander die Eier zufügen, dabei nach jeder Zugabe jeweils etwa 2 Minuten rühren. Nun abwechselnd eine Hälfte Mehlmischung und eine Hälfte Buttermilch zugeben, nur kurz rühren, mit dem Rest wiederholen. Den Teig in die vorbereitete Form füllen.

In einer weiteren Schüssel Frischkäse, Zucker, Speisestärke, Ei,  mit dem Schneebesen verrühren. Die Quarkfüllung auf den Rührteig löffeln,  Rand von etwa 2 cm lassen. Heidelbeeren und Nektarinenspalten  auf der Fülle verteilen. Die Mandelblättchen am Rand der Form auf dem Rührteig verteilen.

Den Kuchen etwa 50 Minuten backen (Stäbchenprobe).

Vor dem Backen sah der Kuchen auch prima aus 🙂

welcome baby girl cake

our neighbour’s second daughter arrived two nights ago. to welcome her, i made a lemon cake (adapted from chili und ciabatta).

ingredients:

dough:

  • 240 g flour
  • 1 tsp cream of tartar
  • 1/4 tsp salt
  • 170 g butter, at room temperature
  • zest of one lemon
  • 115 g cream cheese
  • 215 g sugar
  • 3 eggs, yolk and white separated
  • 3 Tbsp lemon juice
  • one pinch of salt

icing:

  • 70 g icing sugar
  • lemon juice
  • red food color, white icing pen

sift flour, cream of tartar and salt into a bowl.

cut butter in small pieces, beat until creamy. add lemon zest and cream cheese, continue beating. add sugar by the tablespoon, continue beating. add the egg yolks, one at a time, beating well after each addition.

add half of the flour mix into the cream, stir a few times. then add lemon juice, stir. add remaining flour, stir again (do not overwork the dough).

beat egg whites with a pinch of salt until stiff. first fold 1/3 of the egg white carefully into the dough, then the remaining 2/3.

bake at 160°C. the original recipe was used for a rectangular form and needed 70 minutes baking time. i made two cakes of 18 and 12 cm diameter, which needed 40 resp. 50 minutes.

in case you’re wondering: the wrapping is made of sandwich paper, two paper plates and a bit of silver ribbon.

estonian kringel for bbd #30

i saw estonian kringel a while ago at the website things we make and found it so beautiful that i immediately put it on my list of things to make. bread baking day #30 – twisted breads – seemed a good occasion to give it a try. after checking some other recipes for kringel i made a few adaptions to the recipe (namely i left out the raisins since i find they burn to easily when on the outside of a loaf), and i also made only half the amount –  mine is a small kringel.

ingredients:

dough:

  • 20 g fresh yeast
  • 1/2 tbsp sugar
  • 125 ml lukewarm milk
  • 1 egg yolk
  • 25 g butter, melted
  • a pinch of fine sea salt
  • 300 g flour

filling:

  • 40 g butter, melted
  • 5 tsp sugar
  • 1/2 tsp cinnamon

other:

  • slivered almonds

crumble yeast into a large bowl, add sugar. dissolve yeast in milk and let stand for a few minutes until it bubbles. add egg yolk and melted butter. mix salt and flour, add and knead well. cover the bowl with a dish towel and let it rise for about 1.5 hours.

preheat oven to 200°C. mix sugar and cinnamon. on a floured surface, knead the dough a few more times, then roll it out (about 50 cm x 25 cm). spread 3/4 of melted butter for filling over the dough, then sprinkle with cinnamon-sugar-mix. roll the dough up, starting from the long edge, and cut in half. i left the first centimetres uncut at first, since it makes twisting easier. twist the dough together, with the cutting edges to the outside. shape into a circle and transfer to a baking tray lined with parchment paper. brush with the remaining butter, and sprinkle with slivered almonds (optionally). bake for about 20 minutes, make sure not to burn the edges (you may want to reduce the heat to 180° for the last minutes).

to serve, dust with icing sugar, or top with a sugar glace. or leave it as it is – as we did 🙂

i’m submitting the kringel to bbd #30, hosted at living in the kitchen with puppies.

BreadBakingDay #30 - last day of submission June 1st, 2010

chocolate cake with fresh strawberries

i found the idea for this chocolate cake at chili and ciabatta. it is very rich but goes perfect with fresh strawberries and whipped cream. i made 3/5 of the original recipe (without the raspberries), which was enough for a baking pan of 22cm diameter. the chocolate i used was 63% cocoa – so the cake was very chocolatey. but since it can never be chocolatey enough i also glazed it with a little bit ganache made from cream, chocolate and butter before topping it with strawberries.

raspberry cheesecakes – once again

these cheesecakes are a favourite ever since i first made them. very easy (and quick!) – whenever i don’t know what to bring to a party i just bring them along. the recipe is adapted from the raspberry swirl cheesecakes at taste.com.au. (but i finally stopped calling them swirl cheesecakes since i never do the swirl part.)

ingredients:

  • 10 finely ground oreo biscuits (including filling. any other biscuit  will do as well, but it really tastes best with oreos)
  • 20g butter, melted
  • 50 g frozen raspberries, thawed
  • 1 tsp icing sugar
  • 375 g cream cheese
  • 145 g sugar
  • 3 eggs
  • optional: lime zest, lime juice

preheat oven to 160°C. line a muffin pan with paper cases. mix ground oreos and butter, divide mixture among paper cases and press down well. bake for 5 minutes, then remove and cool.

mash the raspberries and strain through a sieve. discard seeds and stir in the icing sugar.

beat cream cheese until light and fluffy, then add sugar slowly, beating until combined. add eggs, one at a time, beating well after each addition. (optionally add lime zest and lime juice – in this case adjust sugar to taste). pour cheese mixture over the biscuit bases, then place drops of the fruit puree on top of the cakes.

bake for 10-15 minutes until set. open oven door and allow cakes to cool completely in switched-off oven.

ps: i’m submitting these cheesecakes to the next round of cucina rapida.

pps: for the blueberry version, just use frozen blueberries instead of raspberry puree.

eton mess

my favourite ways to eat strawberries: (1) as is (2) mashed with a bit sugar and sour cream. and now i have a third favourite (a bit similar to number two but with way more history):

ingredients:

  • 140 ml whipping cream
  • 1 tsp brown sugar
  • 350 g strawberries
  • 20g meringues

wash and prepare strawberries, then cut in small pieces. sprinkle with sugar and set aside for a few minutes. crush meringues in little pieces, whip cream. fold strawberries and meringues carefully into the whipped cream. can be served  immediately or chilled in the fridge until ready to use.

i have to admit that i first go.ogled “eaton mess”. but guess what? i am not nearly the only one. haha.