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avocado-wasabi-salat

Okay, einen Schönheitspreis gewinnt der Salat vielleicht nicht. Aber ich kann nur dringend empfehlen, den mal auszuprobieren – die inneren Werte sind überwältigend. Den Avocado Wasabi Salad von Vegan Yum Yum hatte ich schon vor längerer Zeit gefunden, meine damalige Version hatte mit dem Original aber eigentlich nicht viel mehr als die Avocado im Dressing gemein.

Heute nun ein neuer Versuch, diesmal auch wirklich mit Wasabi. Ich war allerdings bei der Zubereitung sehr sparsam damit (wegen kleiner Esser), die Großen durften sich bei Tisch noch mit Wasabipaste nachwürzen. Also im Zweifelsfall ruhig ein bißchen kräftiger abschmecken.

Zutaten:

  • 1 kleiner Kopf Brokkoli
  • 1/2 EL Sonnenblumenöl
  • Salz, Pfeffer
  • 1 kleine Dose Kichererbsen
  • 1/2 EL Sonnenblumenöl
  • 1/2 TL Zucker
  • 1 EL Sojasauce
  • 1/2 TL Wasabipaste
  • 3 Möhren
  • 2 Chicorée

Dressing:

  • 1 reife Avocado
  • 1 EL Tahin
  • Saft einer halben Zitrone
  • 1 TL Wasabipaste (gerne mehr)
  • Salz
  • 3 EL Sonnenblumenöl

Brokkoli putzen, waschen und in relativ kleine Stücken schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und Brokkoli sautieren. Aus der Pfanne nehmen, salzen und pfeffern.

In der Pfanne wieder Öl erhitzen und die abgetropften Kichererbsen auf kleiner Flamme kurz anbraten. Mit Zucker bestreuen, dann Sojasauce zufügen und noch ganz kurz weiterbraten. Pfanne vom Herd nehmen und Wasabipaste unterrühren.

Möhren schälen, waschen und  in dünne Stifte schneiden (ich weiß jetzt übrigens daß ich zu Weihnachten gern einen Julienneschneider hätte). Von den Chicorée inneren Kern entfernen und in dünne Streifen schneiden. Beides mischen.

Und jetzt das Dressing: Avocadofleisch mit der Gabel zerdrücken, mit Tahin, Zitronensaft und Salz verrühren. Öl zugeben und alles zu einer glatten Paste verarbeiten. Zuletzt mit Wasabipaste abschmecken.

Kichererbsen mit Möhren und Chicorée mischen, dann Brokkoli dazu. Zum Schluß das Dressing vorsichtig unterheben und sofort servieren.

fonduekartoffeln mit nuß-bratäpfeln

Mal wieder bei Frau Gröner herumstöbernd sind mir diese Kartoffeln ins Auge gefallen. “Macht nen warmen, glücklichen Bauch” – bei so einer Empfehlung muß man ja nachkochen. Das Gericht stammt eigentlich aus der GoVeggie App von Herrn Paulsen, die ich aber mangels passender Endgeräte leider nicht nutzen kann. Hoffen wir mal daß die Gerichte nach und nach von der werten Foodblogwelt durchgekocht werden… (oder das angekündigte Kochbuch erscheint). Die Fonduekartoffeln jedenfalls sind schon mal hervorragend. Sie scheinen mir die vornehmere Verwandschaft von Himmel und Erde zu sein. Da Kinder mitaßen hab ich die Weinmenge reduziert und teilweise durch Apfelsaft ersetzt. Hat meiner Meinung nach sehr gut gepaßt, auch wenn mir die Sauce zum Schluß noch reichlich dünn vorkam. Macht nix, sie war ja sehr lecker.

Zutaten:

Kartoffeln:

  • 1.2 kg festkochende Kartoffeln
  • 8 Schalotten
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 4 Lorbeerblätter
  • 6 EL Olivenöl
  • 150 ml Weißwein
  • 300 ml Apfelsaft
  • 600 ml Gemüsebrühe
  • 200 ml Schlagsahne
  • 150 g geriebener Gruyère

Bratäpfel:

  • 3 große Äpfel
  • 4 EL Sonnenblumenöl
  • 4 EL geröstete Haselnüsse, gehackt

Sonstiges:

  • 1 Bund glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer

(Für Originalmengenverhältnisse lieber beim Originalrezept nachschauen)

Kartoffeln schälen und würfeln. Schalotten und Knoblauch kleinhacken. Mit den Lorbeerblättern in Olivenöl zwei Minuten glasig dünsten.

Weißwein angießen, kurz aufkochen lassen. Apfelsaft zugeben, alles vier Minuten offen kochen lassen. Gemüsebrühe dazu, alles 12 Minuten kochen lassen (bzw. bis die Kartoffeln fast gar sind. Das hat bei mir etwas länger gedauert.)

In der Zwischenzeit Äpfel entkernen und in Spalten schneiden. In Öl zwei Minuten anbraten, danach Haselnüsse eine Minute mitbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen, mit gehackter Petersilie bestreuen und warm halten.

Lorbeerblätter entfernen, Sahne unter die Kartoffeln rühren und dicklich einkochen lassen. Käse dazugeben und unter Rühren schmelzen lassen.

Mit den Äpfeln und noch ein bißchen mehr Pfeffer servieren.

 

krautfleckerl

Mit Traditionsrezepten ist das ja immer so eine Sache. Da gibt es tausende Originalrezepte, verschiedenste Meinungen was rein muß und was auf keinen Fall rein darf etc. pp. Nichtsdestotrotz hab ich mich mal an Krautfleckerl gewagt, und zwar hauptsächlich entlang des Zucker-vs.-Nicht-Zucker-Schule-versöhnenden Rezeptes von genussmousse. Doch wie schreibt man dort?

Fertignudeln zu verwenden (Glück gehabt – die hab ich selber gemacht), die Rindssuppe nicht selbst zuzubereiten (oweh – Instant-Gemüsebrühe verwendet…) oder gar das Schweinsschmalz durch anderes Fett zu ersetzen (nochmal oweh – Butterschmalz genommen) hieße Sparen am falschen Platz – dann schmeckt’s gleich nur noch halb so gut!

Das wiederum kann ich mir garnicht recht vorstellen, denn wir fanden es auch so schon ausnehmend gut, geradezu delikat. Dabei kamen ganz unorthodox auch noch Saure Sahne und Schnittlauch (wie bei den Küchengöttern) dazu, sowie ein bisschen Cayennepfeffer (in einem Kommentarthread bei Chefkoch aufgeschnappt).  Jedenfalls Dank an das schöne Österreich für dieses schöne Gericht, das gab’s nicht zum letzten Mal.

Zutaten:

Fleckerl:

  • 3 Eier
  • 300 g Mehl (Type 550)

Kraut:

  • 1 kleiner Weißkrautkopf (hier: rd. 1 kg)
  • 2 EL Butterschmalz
  • 2 Zwiebeln
  • 1 EL Zucker
  • 1/2 TL Kümmel
  • 350 ml Gemüsebrühe
  • Salz, Pfeffer, Cayennepfeffer

Zum Servieren:

  • Saure Sahne
  • Schnittlauchröllchen

Für die Fleckerl Eier und Mehl zu einem geschmeidigen Nudelteig verkneten. In Frischhaltefolie einwickeln und im Kühlschrank ruhen lassen.

Ausrollen und Fleckerl schneiden, Zielgröße sind 2×2 cm. Naja.

Ich habe sie dann erst einmal in den Kühlschrank gepackt, da sie erst abends weiterverwendet wurden. Auf Pergamentpapierlagen in einer Plastikdose ging das prima.

Zwiebel klein schneiden. Weisskraut vierteln, Strunk entfernen und waschen, kleinschneiden.

Die Zwiebel in Butterschmalz glasig andünsten, Kümmel und Zucker zugeben und unter Rühren karamellisieren.

Kraut hinzugeben und 10 Minuten rösten. Gemüsebrühe aufgießen und das Kraut weich garen. Salzen, mit Pfeffer und einer Prise Cayennepfeffer abschmecken.

Fleckerl in reichlich Salzwasser bissfest garen (hier 3.5 Minuten), abgießen und unter das Kraut mischen. Nochmal kurz heiss werden lassen.

Mit etwas Saure Sahne und Schnittlauch servieren.

 

ofengeröstete kürbis-kokos-suppe


Kürbissuppe (Symbolbild)

Also die Suppe ist natürlich nicht ofengeröstet, sondern der darin verarbeitete Kürbis. Es ist glaube ich meine erste selbstgekochte Kürbissuppe, und die war gleich ein richtiger Knaller. Ich hatte mich zunächst für dieses Rezept bei den Küchengöttern entschieden (ohne Garnelen), meinte  dann aber irgendwo gelesen zu haben daß sich gerösteter Kürbis in der Suppe noch viel besser macht. Also landete ich bei Firecrackers Roasted Pumpkin and Coconut Soup – ganz so aufwändig wurde meine Version dann aber nicht. Daß Foto vergaßen wir leider, aber wie orange pürierte Suppe aussieht kann sich die geneigte Leserschaft ja sicher vorstellen.

Zutaten:

  • 1 Hokkaidokürbis (ca. 1.3 kg)
  • 3 EL Sonnenblumenöl zum Backen
  • Salz, Pfeffer
  • 20 g Ingwer
  • 3 Zehen Knoblauch
  • 1/2 TL Chiliflocken (mehr nach Geschmack)
  • 1 große Zwiebel
  • 3 EL Sonnenblumenöl
  • 750 ml Gemüsebrühe (evtl. mehr)
  • 1 kleine Dose Kokosmilch (400 ml)
  • Saft einer halben Zitrone (mehr nach Geschmack)

Kürbis waschen, entkernen und in gleichgroße Stücke schneiden. Auf einem Blech salzen, pfeffern und in Sonnenblumenöl wenden. Bei 200°C im Ofen backen bis er weich ist (30-40 Minuten).

Zwiebel würfeln, Ingwer und Knoblauch sehr fein hacken.

Zwiebel in einem großen Topf in Sonnenblumenöl anschwitzen. Nach einigen Minuten Ingwer, Knoblauch und Chiliflocken dazu, ebenfalls mitschwitzen.

Gerösteten Kürbis zufügen, kurz mitbraten. Mit Brühe ablöschen und alles etwa 10 Minuten köcheln lassen.

Vom Herd nehmen und pürieren.

Kokoksmilch zufügen und wieder erwärmen. Konsistenz der Suppe ggf. mit noch mehr Brühe feinjustieren.

Mit Salz, Pfeffer, weiteren Chiliflocken und Zitronensaft abschmecken.

kichererbsen-tomaten-spinat-gemüse mit dattelcouscous und minzejoghurt

Es gibt ja so einige Sachen, die hat man immer im Hause. Bei uns sind das zum Beispiel Kichererbsen aus der Dose (um geschwind mal Hummus zu machen), Dosentomaten (klaro, kann man immer gebrauchen), Couscous (wenn es mal noch schneller als Nudeln gehen soll) und Tiefkühlspinat. Ganz großartig ist es dann, wenn einem aus diesen Zutaten aus heiterem Himmel was völlig Neues einfällt, und das dann auch noch prima schmeckt. So ging es mit mit dieser Gemüsemischung. Das erste Mal gab es lediglich normalen Couscous dazu und Naturjoghurt. Beim zweiten Mal wurde der Couscous verfeinert (so wie hier)  und Minzjoghurt dazu gereicht, damit war das Essen sogar gästetauglich. (Und ich will natürlich niemanden davon abhalten, das auch mal mit frischem Spinat & Tomaten sowie eigens eingeweichten Kichererbsen zu probieren. )

Zutaten:

Kichererbsengemüse

  • 1 große Zwiebel, in Ringe geschnitten
  • 2 Zehen Knoblauch, feingehackt
  • 3 cm Ingwer, feingehackt
  • 1 EL Kreuzkümmel
  • 2 TL Garam Masala
  • 1 kleine Dose Tomaten
  • 1 TL brauner Zucker
  • 400 g TK-Spinat
  • 1 kleine Dose Kichererbsen
  • Salz

Dattelcouscous

  • 220 g Instant-Couscous
  • 20 g Butter
  • fein abgeriebene Schale von 1 kleinen Zitrone
  • 30 g Datteln, fein gehackt
  • 1/4 TL Salz
  • 270 ml kochendes Wasser
  • 1 EL  gehackte Petersilie
  • 1 EL gehackte Minze

Minzjoghurt

  • 250 ml Naturjoghurt
  • 1 EL Tahin
  • 3 EL gehackte Minze
  • Salz

Zwiebel in Olivenöl anschwitzen, Ingwer und Knoblauch dazugeben und einige Minuten mitdünsten.

Dann Kreuzkümmel und Garam Masala 1-2 Minuten mitbraten.

Tomaten und Zucker darübergeben, einige Minuten köcheln. (Ich habe an dieser Stelle schon etwas gesalzen. )

TK-Spinat dazu, köcheln bis er vollständig aufgetaut ist. Ggf. etwas heißes Wasser zugeben.

Zum Schluß Kichererbsen dazu, noch kurz mit durchziehen lassen, ggf. noch mit Salz abschmecken.

Währenddessen auch den Couscous zubereiten: Couscous mit Butter, Zitronenschale, Datteln und Salz in eine Schüssel geben. Mit dem Wasser übergießen. Zugedeckt einige Minuten ziehen lassen. Deckel abnehmen und mit einer Gabel auflockern, Petersilie und Minze unterrühren.

Joghurt, Tahin und gehackte Minze verrühren, nach Geschmack salzen und dazu reichen.

zwiebelkuchen

Wo wir schon mal bei Familienrezepten sind, werde ich als nächstes einen Zwiebelkuchen posten, welcher nach intensiver Befragung meiner Mama entstand. Diese Version ist allerdings nur recht entfernt mit ihrem Originalrezept verwandt, denn es fehlt an Speck in der Füllung und für den Teig verwendete ich eine Portion eingefrorenen Pizzateig.  Außerdem dünstet meine Mutter die Zwiebeln nicht in Butter, sondern in Margarine damit es “nicht zu zart schmeckt”. Ich möchte aber sagen, dass mein Zwiebelkuchen dennoch ausgesprochen gut war, von dem Blech war nach einem Abendessen auch nichts mehr übrig. Wichtig jedenfalls: Kein Ei in die Füllung und außer Kümmel und Salz keine Gewürze. Und demnächst werde ich auch nochmal den “richtigen” Hefeteig dazu machen.

Zutaten:

  • eine Portion Pizzateig für ein Blech (nach diesem Rezept)
  • 850 g Zwiebeln
  • 50 g Butter
  • 200 g Saure Sahne (10%)
  • Salz, Kümmel

Zwiebeln schälen und in feine Halbringe schneiden. In Butter langsam dünsten, und zwar so “daß sie weich sind, aber noch als Zwiebeln erkennbar”. Das dauerte bei mir eine knappe Dreiviertelstunde, obacht daß sie nicht braun werden!

Zwiebelmasse kurz abkühlen lassen, mit Saurer Sahne vermischen, mit Salz und Kümmel kräftig würzen. Das läßt sich auch gut vorbereiten und dann im Kühlschrank aufbewahren.

Teig ausrollen, Zwiebelmasse darauf verteilen und bei 200°C etwa 25 -30 Minuten backen. (Wie immer der Disclaimer: Beim Nachbacken evtl. mit höherer Temperatur anfangen, da mein Ofen sehr sehr heiß zu sein scheint…)

Wie man sieht gibt es bei uns Kümmel- und Nichtkümmelfans.

alu patra – würzige kartoffelschnecken

In der Vedischen Kochkunst fand ich das Rezept für die Kartoffelschnecken. Ich wollte sie schon lange einmal ausprobieren, wurde jedoch immer von dem vermeintlichen Aufwand ein bißchen abgeschreckt. Aber Überraschung: So groß ist der garnicht. Und sehr lecker schmecken die Schnecken auch. Wir hatten dazu Joghurt und meinen vor einiger Zeit erdachten Möhrensalat mit allerhand Gewürzen, Rosinen und Nüssen plus Ingwer-Orangen-Dressing.

Zutaten:

Füllung:

  • 4 mittelgroße Kartoffeln
  • 2 EL kokosraspel
  • 1 EL Sesam
  • 2 TL brauner Zucker
  • 1/2 TL Chiliflocken (oder frische Chili)
  • 2 TL Garam Masala
  • 1/2 TL Salz
  • 2 EL Zitronensaft

Teig:

  • 200 g Mehl
  • 1/4 TL Kurkuma
  • 1/4 TL Cayennepfeffer
  • 1 EL zerlassenes Ghee
  • 100 ml Wasser

Sonstiges:

  • Ghee zum Braten

Für die Füllung Sesam und Kokosraspel in einer Pfanne trocken rösten.

Kartoffeln kochen, unter kaltem Wasser abschrecken und schälen. Mit einer Gabel zerdrücken, mit Sesam, Kokosraspeln und den restlichen Füllungszutaten vermengen.

Mehl, Kurkuma und Cayennepfeffer vermengen. Zerlassenes Ghee in das Mehl hineinreiben. Langsam das Wasser zugießen und dabei mit der Hand zu einem Teig vermischen. Auf der Arbeisfläche kräftig durchkneten, bis der Teig geschmeidig und elastisch wird.

Auf einer bemehlten Fläche zu einem Rechteck ausrollen (etwa 20 x 30 cm). Die ausgekühlte Kartoffelmischung auf dem Teig verteilen, dabei ringsum 1 cm Rand lassen. Zu einer festen Rolle aufwickeln. (Diese habe ich mit Frischhaltefolie umwickelt ein paar Stunden in den Kühlschrank, dadurch ließ sich der Teig allerdings etwas schlechter schneiden.)

Etwa 1 cm dicke Schnecken von der Rolle abschneiden, in Ghee von beiden Seiten goldbraun ausbacken. (Im Original werden sie frittiert.) Bei 50°C im Ofen warmhalten bis alle fertig sind.

rote-linsen-suppe mit aprikosen und kreuzkümmel

Die Suppe stammt, so wie die Sesamnudeln, aus der Lecker und von Cynthia Barcomi. Suppen mit roten Linsen hatte ich ja schon so einige, diese hier dürfte momentan den Platz eins auf meiner Rote-Linsen-Suppen-Geschmacksskala einnehmen. Ausgezeichnet mit den getrockneten Aprikosen.

Zutaten:

  • 1 große Zwiebel
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Stangen Staudensellerie
  • 3 mittelgroße Möhren
  • 2 EL Butter
  • 4EL Olivenöl
  • Meersalz
  • 1/2 frische Chilischote
  • 1.5 EL  gemahlener Kreuzkümmel
  • 2 kleine Dosen Tomaten
  • 150 g getrocknete Aprikosen
  • Salz, Zucker, Pfeffer
  • 1.25 l Gemüsebrühe
  • 300 g rote Linsen
  • Zitronensaft

Zwiebel und Knoblauch schälen, fein würfeln. Sellerie imd Möhren putzen, waschen und kleinschneiden. Chili entkernen und fein hacken.

Butter und Öl in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel, Knoblauch, Sellerie, Möhre und eine Prise Meersalz zugeben und unter Rühren bei mittlerer Hitze gut fünf Minuten anbraten.

Chili und Kreuzkümmel zum Gemüse geben und unter Rühren einige Minuten mitbraten.

Tomaten zerdürcken, zum Gemüse geben und ca. 5 Minuten köcheln.Mit je 1 TL Salz und Zucker würzen.

Aprikosen klein schneiden (hab ich mit dem Wiegemesser gemacht).

Brühe aufgießen, Aprikosen und Linsen zugeben. 15-20 Minuten köcheln, bis die Linsen gar sind.

Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

 

grünes curry mit bohnen, kartoffeln und belugalinsen

Ich bin ja, wie schonmal berichtet, nicht so die Fischfreundin. Das betrifft um so mehr solche Dinge wie Fischsauce, Garnelenpaste o.Ä., vor welchen ich ein leichtes Grausen habe.  Was wiederum bedeutet, daß mir fast alle Currypasten leider nicht ins Haus kommen. Da traf es sich gut, dass ich bei Cucina Piccina den Hinweis auf eine Herbaria Gewürzmischung namens „ Mild Wild Green Curry “ las. Gelesen, nach einiger Herumsucherei endlich gekauft und damit analog dem Green Curry mit Bohnen, Zuckerschoten und Belugalinsen ein eigenes Green Curry gebastelt:

Zutaten:

  • 200 g Belugalinsen
  • 1 Lorbeerblatt
  • 250 g grüne Bohnen
  • 5 kleine Kartoffeln
  • 5 cm Ingwer
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 1 Zwiebel
  • 1.5 EL Mild Wild Green Curry Gewürzmischung*
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 kleine Zucchini
  • 5 (relativ große) Champignons
  • 150 g Erbsen (TK)
  • 375 ml Gemüsebrühe
  • 1 Dose Kokosmilch
  • Salz, Pfeffer
  • Saft von 1/2 Zitrone (evtl. mehr, Limette ist sicher auch gut)

Linsen in reichlich Wasser aufsetzen, mit Lorbeerblatt 20-30 Minuten bißfest kochen.

Bohnen putzen und kleinschneiden. Kartoffeln schälen und würfeln. Zusammen in Salzwasser etwa 10 Minuten kochen.

Ingwer und Knoblauch schälen und kleinhacken. Zwiebel schälen und würfeln. Zucchini und Pilze ebenfalls kleinschneiden.

Sonnenblumenöl in einer großen Pfanne erhitzen, Ingwer kurz anbraten. Knoblauch und Zwiebel hinzufügen, einige Minuten anschwitzen. Gewürzmischung dazu, sehr kurz mitschwitzen lassen. Pilze hinzufügen, dann TK-Erbsen, dann Zucchini, unter Rühren weiterbraten. Mit Brühe ablöschen.

Bohnen und Kartoffeln zugeben, Kokosmilch zugießen. Curry nur noch erwärmen, nicht mehr kochen lassen.

Von abgegossenen Linsen Lorbeerblatt entfernen, die Linsen salzen und unter das Curry mischen. Noch kurz durchziehen lassen. Alles mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Mit Reis servieren.

* eigentlich 2 EL, aber es sollte wegen kleiner Tischgenossen nicht zu scharf werden

peanut-nudeln mit sesam-dressing

Das Rezept stammt mal wieder aus der Lecker bzw. von Frau Barcomi, von der in der aktuellen Ausgabe einige Rezepte vorgestellt werden.  Das hier ist mal ganz was anderes für Nudelsalat, und wirklich köstlich. Nachdem ich die Reste – mit verhältnismäßg größerem Gemüseanteil – aus dem Kühlschrank gegessen hab,  hier noch zwei Verbesserungsvorschläge:

  1. Unbedingt die Menge an Gurke und Frühlingszwiebeln erhöhen (dabei hatte ich schon eine ganze Gurke statt einer halben verwendet)
  2. Gekühlt servieren. Fand ich echt noch besser.

Außerdem würde ich die Erdnüsse zum Drüberstreuen das nächste Mal rösten. Aber insgesamt kann ich das Ganze sehr empfehlen.

Wobei – als letzter Verbesserungsvorschlag – der irreführende Titel geändert werden sollte, denn eigentlich handelt es sich ja um Nudeln mit Erdnuß-Sesam-Dressing. Naja, Details.

Hier ist das Rezept, mit meinen Änderungen:

Zutaten:

Dressing:

  • 20 g Ingwer
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1/2 frische rote Chilischote
  • 100 g Tahin
  • 100 g Peanutbutter (crunchy)
  • 50 ml Sojasauce
  • 2 EL Zitronensaft
  • 2 TL flüssiger Hinig
  • 1/8 l warmes Wasser

Salat:

  • 500 g Spaghetti
  • Salz, Pfeffer
  • 1 EL Sesamöl
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln (gern mehr)
  • 1 Salatgurke (gern mehr)
  • 1 Handvoll Erdnüsse
  • nach Geschmack: getrocknete Chiliflocken

Ingwer  und Knoblauch schälen und fein hacken. Chili entkernen und fein hacken. Alle Zutaten für das Dressing in einem Blender oder mit dem Stabmixer gut mixen.

Spaghetti in Salzwasser bißfest kochen, abgießen und kurz abspülen. Mit dem Sesamöl vermischen, um Zusammenkleben zu verhindern.

Frühlingszwiebeln putzen, waschen und in dünne Ringe schneiden.

Gurke schälen, Kerne herauslösen und fein würfeln.

Erdnüsse hacken (und evtl. anrösten).

Dressing zu den Nudeln geben und mischen. Frühlingszwiebeln und Gurkenwürfel unterheben, mit Erdnüssen sowie Chiliflocken nach Geschmack bestreuen.